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„Wabawaska: Handmade in Switzerland“
  • Firma: Wabawaska Engineering Hochvakuumlöten
  • Autor(en): Katja Dümpert
  • Artikel eingestellt am: Dienstag, 21 November 2017
  • Artikel: 063-076
  • Seitenaufrufe: 407
  • „Wabawaska: Handmade in Switzerland“

    Zekirja Ziberi,

    Geschäftsführer von Wabawaska Engineering

    Jung, ehrgeizig und unermüdlich ist er, wenn es darum geht, nach Lösungen für spezielle Anforderungen zu suchen. Herr Ziberi versteht als Lötspezialist sein Handwerk wie kein anderer, denn er hat es von der Pike auf gelernt.

    „Handarbeit“ ist sehr teuer und weist deshalb nur noch einen geringen Anteil in der industriellen Produktion auf. Ein hoher Automatisierungsgrad ist heutzutage erforderlich, um kostengünstig und effizient zu produzieren. Gegen den Strom schwimmt hingegen ein kleines Schweizer Unternehmen: Es setzt immer noch auf diffizile manuelle Tätigkeiten. Nun stellt sich die Frage, wie sich dieses 3-Mann-Unternehmen gerade in einem Hochlohnstandort wie der Schweiz erfolgreich am Markt etablieren kann. Die Antwort darauf liefert der junge, dynamische Zekirja Ziberi, der die Geschicke des Dienstleistungsunternehmens im Kanton Bern seit Anfang des Jahres voller Enthusiasmus leitet. Er bewegt sich effektiv und effizient in einer Marktnische, hat Gefallen am operativen Tagesgeschäft gefunden und sich voll und ganz auf das Hochvakuum-Löten spezialisiert.

    DIAMOND BUSINESS: Herr Ziberi, aus welcher Idee heraus ist Wabawaska entstanden?

    Zekirja Ziberi: Gründer von Wabawaska war Alexander Beck. Der Schweizer Pionier wanderte in den 60er Jahren nach Übersee aus und hat an Forschungsprojekten der Festkörperphysik gearbeitet. Nach etlichen Jahren erfolgreicher Tätigkeit kehrte er Kanada den Rücken zu und kam mit seiner Familie wieder in die Schweiz. In den 80er Jahren begann er mit dem Löten von Grammophonnadeln und im Jahr 2000 beschäftigte er sich erstmals mit gelöteten Diamantschleifwerkzeugen. Bis zum heutigen Tag hat sich Wabawaska als Spezialist für das Vakuumlöten von Diamanten und anderen Hartstoffen einen Namen gemacht.

    Was hat Sie veranlasst, Verantwortung bei Wabawaska zu übernehmen?

    Meine Ausbildung absolvierte ich als Polymechaniker in der Uhrenindustrie. Nach meiner Militärdienstpflicht begann ich bei einem Werkzeughersteller für hochpräzise Diamantwerkzeuge zu arbeiten und war mehrere Jahre als Diamantschleifer tätig. Diese akribische Aufgabe hat mich von Anfang an fasziniert. Man arbeitet hier in einem Bereich von tausendstel Toleranzen; das ist alles Handarbeit, wie das Löten auch. In den Abendstunden und am Wochenende bildete ich mich als technischer Kaufmann weiter. Vor zwei Jahren kam man mit der Frage auf mich zu, ob ich mir vorstellen könnte, Wabawaska federführend zu leiten. Nach einer zweijährigen Einarbeitungsphase zusammen mit meiner Vorgängerin Frau Flückiger bin ich nach und nach in die Verantwortung gekommen. Sowohl der Diamant, als auch das Werkzeug waren mir bestens vertraut. Dadurch konnte ich auch Anregungen geben und habe zusammen mit Frau Flückiger an den ersten Innovationen gearbeitet. Von ihr habe ich auch den ganzen Prozess des Hochvakuumlötens kennengelernt.

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