Titelstory Diamond Business 1-2020
  • Land: Deutschland
  • Artikel vom: 07 März 2020
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  • Titelstory Diamond Business 1-2020

    Grindtec 2020 – Weltleitmesse der Schleiftechnik wächst trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter

    10. - 13. November 2020 Messe Augsburg

    Der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA, der weltweit erstmals schrumpfende Automobilmarkt und dazu der hierzulande schwierige Transformationsprozess hin zur E-Mobilität. Und trotzdem: Aktuell liegen dem Grindtec-Veranstalter Afag 648 Anmeldungen vor, eine moderate Steigerung im Vergleich zu den 629 beteiligten Unternehmen im Januar 2018. Umso deutlicher ist allerdings die belegte Fläche gewachsen. Auf 46.500m² wird die Grindtec 2020 mehr Exponate zeigen, als je zuvor. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der beteiligten Nationen – Unternehmen aus 31 Ländern (2018: 29) werden – Stand heute – in Augsburg ihre Innovationen präsentieren. Insgesamt beträgt der Anteil ausländischer Aussteller 44%. Traditionell stark: Schweiz stellt stärkste Auslandsbeteiligung

    Von Anfang an haben die Schweizer Schleiftechnikunternehmen in der Grindtec eine ideale Plattform für die Präsentation ihrer Innovationen gesehen. Und seitdem stellen sie das stärkste Auslandskontingent. Auch 2020 liegen sie mit 67 Beteiligungen auf 4.000m² belegter Fläche klar in Führung. Mit 1.700m² und 50 Ausstellern folgt Italien auf Rang 3, dicht dahinter China mit gut 1.300m² und 63 Beteiligungen.

    Schleiftechnik positioniert sich mit spannenden Trends

    Ein Zeichen, das Mut macht, setzt somit die internationale Schleiftechnik, die sich ungebrochen stark für den deutschen Markt interessiert und weiterhin auf die Grindtec baut. Auch wenn der „Wind etwas rauer“ wird, denn die Schleiftechnik ist eng mit der Automobil- und Maschinenbaubranche verwoben.

    Derzeit belasten Handelskonflikte sowie Sanktionen der Großnationen die globale Wirtschaft und in der Folge auch die Branche. Hinzu kommen politische Unsicherheiten und strukturelle Veränderungen in der Automobilindustrie.

    So gingen im dritten Quartal 2019 die Auftragseingänge in Deutschland um etwa ein Viertel zurück. Der Außenhandel, der für ein Exportland wie Deutschland extrem wichtig ist, ist weniger stark betroffen. Global betrachtet gehen die Experten hier nur von 4 Prozent Rückgang für das Jahr 2020 aus.

    Allen Unwägbarkeiten zum Trotz: Der Markt ist weiterhin stark! Gemessen am Produktionswert von Werkzeugmaschinen in Deutschland macht die Maschinengruppe „Schleif-, Hon-, Läpp- und Poliermaschinen“ mehr als 13% aller spanenden und abtragenden Werkzeugmaschinen aus. Hinzu kommt der Umsatz durch die Produktion von Schleifkörpern und Schleifmitteln, der mit über einer Milliarde Euro in Deutschland genauso hoch ist wie der der deutschen „Schleif-, Hon-, Läpp und Poliermaschinen“.

    Ein guter Grund also für die Branche, der aktuellen Wirtschaftssituation mit Innovationen, richtungsweisenden Verfahren und fortschrittlichen Technologien zu begegnen und sich im Rahmen der Grindtec auf gewohnt hohem technischen und technologischen Niveau zu präsentieren.

    Hightech-Produkte rund um die Herstellung sowie Wiederaufbereitung von Zerspanwerkzeugen eröffnen neue Perspektiven für das Werkzeugschleifen. Dabei hat die Branche Wettbewerbsverfahren wie die Additive Fertigung, elektrochemische Polierverfahren und Laserbearbeitung von Hartstoffen fest im Blick, während sie dem Markt gleichzeitig hochfunktionale Lösungen für bewährte Prozesse anbietet.

    Die Besucher der Grindtec erwartet unter anderem

    • additiv gefertigte Schleifscheiben
    • Schleifscheiben mit integrierter Sensorik
    • additiv gefertigte strömungsoptimierte Kühlschmierstoffdüsen
    • hybride Schleifmaschinenkonzepte, die auch andere Fertigungstechnologien integrieren
    • Direktantriebe in den Schleifma- schinenachsen zur Verbesserung der dynamischen Steifigkeit und Genauigkeit sowie zur Leistungssteigerung,
    um nur einige Beispiele zu nennen.

    Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung bilden das Fundament für Unternehmen, die auf dem Weltmarkt erfolgreich sein möchten. Die Hersteller von Maschinen und Peripheriesystemen, von Prozess- und Werkzeugtechnik liefern auf der Grindtec auch Antworten auf die neuen Anforderungen, die an das moderne Werkzeugschleifen gestellt werden.

    Wertschöpfung in der Produktionstechnik zeitgleich an verschiedenen Orten der Welt zu betreiben, ist nur mit einer modernen Netzwerkwirtschaft möglich. So werden neue Geschäftsmodelle entstehen, die wirtschaftliche Potenziale haben. Dabei helfen Technologien wie beispielsweise Augmented Reality und Virtual Reality sowohl dem Lieferanten als auch dem Anwender beziehungsweise dem Kunden, den Arbeitsalltag zu vereinfachen. Vielzählige Inspirationen werden dazu ebenfalls auch auf der Grindtec 2020 zu finden sein.

    Hochkompetente Besucher – hochzufriedene Aussteller

    Aussteller und Besucher der Grindtec sind absolute Experten in Sachen Schleiftechnik bzw. Werkzeugschleiftechnik. Das war von Anfang an der entscheidende Vorteil der Spezialmesse Grindtec. Die Qualität der Besucher wird von den beteiligten Unternehmen seit jeher gelobt. Herausragendes Merkmal: die Entscheidungskompetenz. 64% von ihnen sind „Allein- oder „Mitentscheider“, 20% sind zumindest „beratend beteiligt“. Auch das Angebot der Grindtec 2018 erhielt die beste Bewertung aller Zeiten: 78% der Besucher vergaben dafür die Noten „sehr gut“ und „gut“, weitere 19% „befriedigend“. Und jedem dritten Gast genügt die Grindtec als Informationsplattform zum Thema „Schleiftechnik“: 32% besuchen neben der Grindtec keine andere Messe mit diesem Thema. Kein Wunder also, dass die Wiederbesuchsabsicht bei 96% (sehr) hoch ist.

    Grindtec Campus – Forschung & Entwicklung neuester Stand

    Längst hat die Forschung und Lehre die Hightech-Welt der modernen Werkzeug- und Schleiftechnik entdeckt. Zahlreiche Forschungseinrichtungen sind 2020 auf der Grindtec im Foyer der Halle 1 (Schwabenhalle) vertreten. Mit dabei sind das Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung der Hochschule Furtwangen, die Hochschule Ruhr West, das Institut für spanende Fertigung (ISF) der Technischen Universität Dortmund, das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin, das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) der Universität Bremen, das Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik (iWFT) der Rheinischen Fachhochschule Köln GmbH sowie das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen University.

    FDPW – Kompetenzzentrum Schleiftechnik

    Gemeinsam mit seinen internationalen Partnerverbänden präsentiert sich der Fachverband der Präzisionswerkzeugmechaniker (FDPW) im Tagungscenter der Messe Augsburg. Darüber hinaus stellen sich dort auch die Dienstleistungspartner des Verbandes persönlich vor und informieren über ihre Angebote, die für die schleiftechnischen Betriebe von großem Interesse sein können. Das Grindtec-Forum mit seinen Vorträgen zu aktuellen Themen der Branche und die Jakob-Preh-Schule aus Bad Neustadt, die als einzige Berufsschule Präzisionswerkzeug- mechaniker/innen ausbildet, sind ebenfalls hier untergebracht.

    Gemeinsam mit dem Grindtec Campus gewährt dieser Verbund Einblick in den neuesten Stand aus anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung – die ideale Ergänzung zum umfassenden Angebot der weiteren Grindtec-Aussteller.

    Wettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2020“

    Erstmals präsentiert auf der Grindtec 2020 Roman Roell, Moderator des Bayerischen Rundfunks und erfahrener Ringsprecher bei Boxkämpfen, den Branchenwettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres“. Der Wettbewerb soll das Berufsbild des Werkzeugschleifers so zeigen, wie es ist: anspruchsvoll, spannend, abwechslungsreich, hightech. Gemeinsam mit der Schneeberger GmbH und der FDPW-Akademie sucht das Fachmagazin Fertigung auf der Messe den Besten seiner Zunft. Neben hoher technischer Kompetenz und großem handwerklichen Geschick ist auch der Blick für wirtschaftlich Machbares gefragt. Live auf der Messe verrät zudem Weltergewicht-Boxprofi Timo Schwarzkopf, was Schneidwerkzeugmechaniker und Profiboxsportler gemeinsam haben.

    Die fünf besten Teilnehmer, die sich in einem theoretischen Ausleseverfahren für das Finale qualifiziert haben, steigen am 19. März auf der Grindtec 2020 in Halle 1 in den Ring: Hier werden sie ein Werkstück an einer von zwei Schneeberger-Aries-NGP-Schleifmaschine programmieren und live vor Publikum fertig bearbeiten – die beiden besten Finalisten ermitteln in einem spannenden Showdown auf der Messe den Gesamtsieger.

    Komfortable Messevorbereitungen im Internet

    Die Grindtec ist wieder größer geworden, umso wichtiger ist die gezielte Vorbereitung des Messebesuchs per Internet. Auf die Website www.grindtec.de kann von jedem mobilen Endgerät zugegriffen werfen. In Verbindung mit einem kostenlosen WLAN-Besucherzugang in der Messe Augsburg können alle Funktionen der Grindtec Webseite auch bequem mobil vor Ort genutzt werden. U.a. werden diese Download-Services zur Verfügung stehen: das interaktive Ausstellerverzeichnis / Ausstellersuche, Presseinformationen und -fotos, Hallenpläne, die Freischaltung von Gastkarten oder der Ticketshop (Kauf von e-Tickets bzw. mobilen Passbook Tickets).

    WWK-Arena – wo Besucher parken und Aussteller feiern

    Wie bereits 2018 parken Besucher, die mit dem PKW anreisen, auf dem nahe gelegenen Parkplatz der WWK-Arena des FC Augsburg. Ein kostenloser Bus-Shuttle bringt die Gäste in wenigen Minuten direkt an die Eingänge der Messe Augsburg.

    Wie vor zwei Jahren findet der Ausstellerabend der Grindtec 2020 im exklusiven Businessbereich der WWK-Arena statt. Dieser wurde vor kurzem komplett neu gestaltet und bietet den perfekten Rahmen für die rund 700 erwarteten Gäste. Natürlich steht auch für die Gäste dieses Festabends der Busshuttle zur Verfügung.

    Hotelreservierungen über Regio Augsburg

    Grundsätzlich gilt: Während der Grindtec sind die Hotels in und um Augsburg sehr gut belegt. Kompetente Unterstützung bei der Zimmersuche bietet die Regio Augsburg Tourismus GmbH, auch über ihr Online-Buchungssystem (über www.regio-augsburg.de). Telefonisch erreichen Sie die Regio Augsburg unter +49(0)821-50207-31 /-34, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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