Alle Artikel aus dem Bereich "Schleifwerkzeuge":

Weitere Unterkategorien im Bereich "Schleifwerkzeuge":

Schleifwerkzeuge
Seitenaufrufe: 9806
Deutschland

Superfinishing beim Verzahnungsschleifen

Superfinishing beim Verzahnungsschleifen

Gegenwärtig ist festzustellen, dass die ohnehin schon hohen Anforderungen an Form- und Maßgenauigkeiten sowie an die Oberflächengüte (Rauheit, Randzoneneigenschaften u. a.) von dynamisch hoch belasteten Bauteilen, wie Zahnrädern, Führungsbahnen und Wälzlagerringen, nochmals steigen werden. Dies ist die Folge der Bestrebungen, die Maschineneffizienz im Hinblick auf den Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch sowie die Schadstoff und Geräuschemission zu verbessern.

Seitenaufrufe: 2773
Ulrich Klink, Martin Dellin
iht – Innovative Hon-Technologie
Deutschland

Die spanenden Fertigungsverfahren Honen und Schleifen im Vergleich

Die spanenden Fertigungsverfahren  Honen und Schleifen im Vergleich

Hohe Anforderungen an Funktionsteile hinsichtlich Maß-, Form- und Lagegenauigkeit, Randzonen- und Oberflächenqualität sowie tribologische Eigenschaften machen immer leistungsfähigere Fein- und Feinstbearbeitungsverfahren unverzichtbar. Die Fertigungsverfahren Honen und Schleifen sind prädestiniert, den genannten Anforderungen mit hoher Reproduzierbarkeit zu begegnen. Ob Honen oder Schleifen oder gar ein kombinierter Prozess als Endbearbeitung sinnvoll ist, das hängt im Wesentlichen von der Bauteilgestalt an sich und von dem Anforderungsprofil ab. Die vorliegende Ausarbeitung soll dabei ohne Vollständigkeitsanspruch bei der Verfahrensfestlegung eine Entscheidungshilfe sein. Dieser Bericht bezieht sich auf die Endbearbeitung von kleinen bis mittleren Bohrungsgrößen. Dabei sind die Vor- und Nachteile beim Langhubhonen und Rundschleifen ausgearbeitet und werden in Anwendungsbeispielen aufgezeigt.

Seitenaufrufe: 5548
Kapp GmbH & Co. KG
Deutschland

Die Spezialisten hinter den Kulissen

Die Spezialisten hinter den Kulissen

Keramisch gebundene Werkzeuge haben in den letzten Jahren Anwendungen erobert, die höchste Präzision erfordern. Dabei laufen sie anderen Technologien sowohl in der Genauigkeit als auch in Sachen Wirtschaftlichkeit mehr und mehr den Rang ab, zum Beispiel in der Verzahnungstechnik.

Seitenaufrufe: 1034
Alireza Vesali
Kompetenzzentrum für Schleiftechnologie und Feinstbearbeitung(KSF), Hochschule Furtwangen,
Deutschland

Maßgebende Kühlung anhand laserstrukturierter Schleifscheiben

Abbildungen: KSF, HS Furtwangen

Unter steigendem industriellen sowie wirtschaftlichen Druck werden die Bauteile häufig nicht schädigungsfrei bearbeitet, weil die Grenzen zu einer thermisch bedingten Veränderung des Randzonengefüges überschritten werden. Eine prozessgeeignete Werkzeugausgestaltung (z.B. Strukturierung) sollte zur Behebung dieses Problems beitragen. Im Rahmen dieser Arbeit konnte erstmalig die Reduzierung der Schleiftemperatur mit Hilfe einer laserstrukturierten Schleifscheibe realisiert werden. Die Untersuchungen haben den Nachweis erbracht, dass der Einsatz der laserstrukturierten CBN-Schleifscheiben vor allem einen „kühleren Schliff“ ermöglicht.

Seitenaufrufe: 9106
Daniel Berger, Kai Rickens, Oltmann Riemer, Ekkard Brinksmeier
Labor für Mikrozerspanung (LFM) Universität Bremen
Deutschland

Neuartiges Werkzeugkonzept für verschleißfeste Diamantschleifscheiben

Neuartiges Werkzeugkonzept für verschleißfeste Diamantschleifscheiben

Bauteile mit optischen Funktionen stellen hohe Anforderungen bezüglich der erreichbaren Oberflächenrauheit, wobei optische Oberflächen typischerweise durch Polierprozesse erreicht werden, die jedoch zumeist aufwändig und langwierig sind. Das Ultrapräzisionsschleifen gewinnt daher in der Optikindustrie kontinuierlich an Bedeutung, denn je besser der vorhergehende Schleifprozess in Bezug auf die erreichbare Oberflächengüte ist, desto geringer fallen die Polierzeiten aus. Schleifend erzeugte Oberflächenrauheiten in optischer Qualität können an sprödharten Werkstoffen vor allem durch feinkörnige, kunstharzgebundene Diamantschleifscheiben erreicht werden. Diese Werkzeuge sind gekennzeichnet durch einen hohen Werkzeugverschleiß, sodass die Abrichtintervalle sehr kurz ausfallen, was wiederum zu hohen Nebenzeiten und somit steigenden Bearbeitungskosten führt. Der Einsatz von grobkörnigen, metallisch gebundenen Diamantschleifscheiben für das Ultrapräzisionsschleifen wird durch spezielle Abrichttechnologien möglich und kann in diesem Zusammenhang zu deutlich geringerem Werkzeugverschleiß führen [1,  2].

Seitenaufrufe: 6262
Berend Denkena, Thilo Grove, Leif Behrens
Leibniz Universität Hannover Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Deutschland

Produktives Schleifen von PCBN-Wendeschneidplatten

Abb. 1: Schleifen von PCBN-Wendeschneidplatten an einer Wendt WAC 715 Centro mit keramisch gebundenen Diamant-Topfschleifscheiben
Abb. 1: Schleifen von PCBN-Wendeschneidplatten an einer Wendt WAC 715 Centro mit keramisch gebundenen Diamant-Topfschleifscheiben

Wendeschneidplatten aus PCBN sind hochleistungsfähige Werkzeuge und übertreffen andere Schneidstoffe in der Zerspanung häufig hinsichtlich der erreichbaren Qualität und Produktivität. Jedoch sind sie auch deutlich teurer in der Anschaffung. Der hohe Anschaffungspreis wird in erster Linie durch die hohen Herstellungskosten, die durch den Prozessschritt des Schleifens dominiert werden, verursacht. Durch die gezielte Anwendung des Wissens über die Zusammenhänge zwischen Prozessführung und wirkenden Verschleißmechanismen kann das Schleifen produktive und leistungsfähige PCBN-Wendeschneidplatten für die Zerspanung bereitstellen.

Seitenaufrufe: 1049
Jochen Eckebrecht, André Wagner
Stiftung Institut für Werkstofftechnik
Deutschland

Prozessoptimierung beim Verzahnungsschleifen mittels In-Prozess Temperaturmessung

Abbildungen: IWT Bremen
Abbildungen: IWT Bremen

In der Einzelteilfertigung aber auch in der Großserienfertigung ist das diskontinuierliche Profilschleifen wegen seiner großen Flexibilität und des großen Anwendungsbereichs (Modul m = 1 – 35 mm) ein häufig eingesetztes Schleifverfahren zur Hartfeinbearbeitung von Zahnrädern [Karp08]. Als profilierendes Verfahren zur Verzahnungsherstellung ist das diskontinuierliche Profilschleifen dadurch gekennzeichnet, dass die zu erzeugende Geometrie durch die Werkzeuggeometrie vorgegeben ist. Die Eingriffskinematik beim diskontinuierlichen Profilschleifen bedingt relativ große Kontaktlängen zwischen Schleifwerkzeug und Werkstück sowie über dem Verzahnungsprofil stark abweichende Zeitspanvolumina, deren Aufteilung auf die beiden Zahnflanken zudem nicht immer gleich ist. Diese Umstände führen dazu, dass dieses Verfahren relativ anfällig für das Auftreten von Schleifbrand ist.

Seitenaufrufe: 1257
Michael Kansteiner, Timo Bathe, Dirk Biermann
Institut für Spanende Fertigung Technische Universität Dortmund Maschinenbau III
Deutschland

Simulative und experimentelle Analyse der Oberflächenstrukturierung von gehärtetem Stahl durch Schleifstifte mit gesetzten Diamanten

Abbildungen: ISF
Abbildungen: ISF

Die Eigenschaften der Werkstückoberflächen, die einer gleitenden oder wälzenden Belastung ausgesetzt sind, beeinflussen in hohem Maße die tribologischen Eigenschaften im späteren Anwendungsfall. Durch eine gezielte Beeinflussung der Oberflächentopographie zur Reibungsreduzierung kann somit eine Effizienzsteigerung erreicht werden. Im nachfolgenden Artikel werden Untersuchungsergebnisse präsentiert, bei denen ein Schleifstift eingesetzt wurde, dessen Schleifbelag sich durch ein deterministisches Setzmuster der Diamantschleifkörner auszeichnet. Dieses Werkzeug wurde dazu verwendet, um definierte Oberflächenstrukturen, bestehend aus vereinzelten, nicht kommunizierenden Taschen auf gehärteten Stahlwerkstücken zu erzeugen. Diese Taschen können im späteren Einsatzfall des Werkstücks als Schmierstoffreservoir und Mikrodruckkammer wirken. Zudem können entstehende Verschleißpartikel in diese Taschen aufgenommen werden, wodurch das Verschleißverhalten positiv beeinflusst wird. Mit einer geometrisch-physikalischen Schleifsimulation wurden zunächst geeignete Bearbeitungsparameterkombinationen eruiert, durch die Oberflächen mit vereinzelten tiefen Riefen erzeugt werden können. Im Anschluss erfolgten reale Schleifversuche, um die Übertragbarkeit der simulativen Ergebnisse zu verifizieren. Bei diesen Versuchen konnten Oberflächen mit den gewünschten Eigenschaften bzw. vereinzelten Taschen erzeugt werden.

Seitenaufrufe: 1578
Peter Beyer, Andreas Planakis
Meister Abrasives AG
Schweiz

“Tailored Solutions“ in Vit-CBN: Swiss Air optimiert den Abrichtprozess

Abb.1a: Topographie einer hDD-Struktur
Abb.1a: Topographie einer hDD-Struktur

Der zweite Teil der umfangreichen Untersuchungen fokussiert sich auf die möglichen Leistungssteigerungen durch die Optimierung des Abrichtwerkzeuges. Der Einsatz hochporöser Diamant-Abrichtsysteme im Vergleich zur Standardauslegung geschlossener Sintermetall-Beläge zeigt, wie durch eine gezielte Spezifikationsentwicklung der Gesamtprozess qualitativ und wirtschaftlich optimiert werden kann.

Seitenaufrufe: 2846
Dr.-Ing. Peter Beyer, Jon Van Sant, Andreas Planakis
Meister Abrasives AG
Schweiz

“Tailored Solutions” in Vit-CBN - Optimierung des G-Wertes als Funktion des CBN-Kristalls

“Tailored Solutions” in Vit-CBN -  Optimierung des G-Wertes als Funktion  des CBN-Kristalls

Einleitung

Die folgende zweiteilige Dokumentation stellt Ansätze zur systematischen Verbesserung etablierter Anwendungen beim Einsatz von keramisch gebundenen CBN-Schleifwerkzeugen (Vit-CBN) vor, die sich durch gezielte Optimierung des gesamten Systems Schleif- und Abrichtwerkzeug erreichen lassen.

Die erste Versuchsreihe zum Thema “Tailored Solutions" in Vit-CBN: Optimierung des G-Wertes als Funktion des CBN-Kristalls, untersucht den Einfluss unterschiedlicher CBN-Kristallqualitäten bei bereits optimierter Bindungsauslegung und vergleicht hier Annahmen auf Basis der intrinsischen Kristalleigenschaften mit realen Schleifergebnissen.

In einer folgenden zweiten Dokumentation, “Tailored Solutions“ in Vit-CBN: Swiss Air optimiert den Abrichtprozess, wird der Einfluss hochporöser Abrichtsysteme auf die nochmalige Leistungssteigerung des Prozesses dargestellt.

In der vorliegenden Versuchsreihe wurde, ausgehend von einer bereits in der Praxis etablierten Standardspezifikation, der Einfluss einer Auswahl verschiedener CBN-Kristalltypen auf die Leistungsfähigkeit des Werkzeuges untersucht. Dabei können Leistungssteigerungen bei gleichen Einsatzparametern von bis zu 55% erzielt werden.

Suche nach Schlüsselbegriffen im Bereich Werkzeug Anwendungen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok