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Mit der Fachzeitschrift DIAMOND BUSINESS wenden wir uns 4-mal im Jahr - mit einer Auflage bis zu 10.000 Exemplaren - an Anwender und Hersteller von Diamant- und CBN-Werkzeugen.
Wir berichten über angewandte Werkzeugtechnologien, Fertigungsprozesse und Verfahren sowie die hierfür eingesetzten Maschinen und Halbzeuge. Dienstleister und Zulieferer von Komponenten schätzen unsere branchenspezifischen Berichte über den Einsatz von superharten Schneid- und Schleifstoffen.
Autoren aus Hochschulen und Industrieunternehmen berichten über Innovationen, Tests und Trends.


Editorial Ausgabe 2/2020: Was ist KLM-E1?


Katja Dümpert

... dies und die Fragen, wann Diamant zu Butter wird oder was handgefertigte Highend-Holzkern-Skier mit Faserverbundwerkstoffen, Präzisionsbearbeitung und Werkzeugen zu tun haben, beantwortet das vorliegende DIAMOND BUSINESS Magazin. Es möchte schwerpunktmäßig nicht über die Coronakrise sondern kontrapunktisch über bahnbrechende Innovationen aus den Bereichen Zerspanung, Schleifen, Finishen berichten und damit ein positives Ausrufezeichen setzen. Ein ausgiebiges Special (S. 12 bis 35) und ein Schlaglicht-Interview (S. 80) widmen sich zudem den hochspannenden State of the Art-Themen in der Lasertechnologie und bilden den Rahmen dieser Ausgabe.

Und es sei hier schon verraten: Das Kürzel KLM-1 steht für eine Maschine mit Ultrakurzpulslaser, die harte Materialien hochpräzise, energiearm und ohne Wärmeeintrag bearbeiten kann und die ein Startup auf den Weg gebracht hat (S. 18). Hinter all den hier vorgestellten Innovationen, wie etwa einem Werkzeug mit Schaftkühlung (S. 52), Diamantwerkzeugen zur Bearbeitung von CFK-Matten (S. 40) oder dem neuen Verfahren des Laser unterstützten Schleifens von Siliziumnitrid-Keramiken (S. 54) stecken jede Menge kluge Köpfe und Teams, die es sich zur (Lebens-)Aufgabe gemacht haben, Probleme neu zu denken oder um es einmal neudeutsch zu sagen: dem Leitsatz des Reframing gefolgt sind. Darunter ist zum Beispiel auch Burghard Lein, der mit Werkzeugen zur Ultraschallbearbeitung von sprödharten Werkstoffen mit seiner Firma Schott Diamantwerkzeuge auf Expansionskurs ist (Firmenportrait S. 36). Die Artikel in dieser DIAMOND BUSINESS-Ausgabe zeigen in beeindruckender Weise, dass der Shutdown nicht mit Stillstand gleichgesetzt werden muss und dass Denken und Entwickeln gefragter denn je sind. Ein Reframer ist auch Startup Robin König, der Innovationsmanagement studierte und die Online- Plattform PKD24 gründete – er sagt: „Wir sprechen viel über Innovation, neue Technologien und deren Chancen. Leider findet zu wenig davon den Weg in die Anwendung“ (Neues aus der Branche, S. 88).

Die Zeit des Lockdowns bietet also nicht nur philosophisch den Raum um darüber nachzudenken, ob Dinge so sein müssen, wie sie sind oder eben lange Zeit waren. Das ist vielleicht auch ein Leitgedanke für die Zeit nach der Krise: Es geht auch anders!

Ihre Katja Dümpert

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