Grindtec 2018 Leitmesse der Schleiftechnik immer stärker im Fokus asiatischer Unternehmen

Augsburg// Eine Überraschung: Auch 2018 wird die Leitmesse der Schleiftechnik wachsen. Aktuell 535 Anmeldungen sind ein sehr deutliches Anzeichen dafür, dass die vor zwei Jahren erzielte Bestmarke von 577 Ausstellern schon bald Vergangenheit sein wird. Ebenso hoch wie 2016 ist die Internationalität: 40 Prozent der Aussteller kommt aus dem Ausland, 26 Länder sind derzeit vertreten. Unübersehbar ist das zunehmende Interesse asiatischer Schleiftechnikanbieter an der Grindtec. Immer mehr Unternehmen aus China, Korea, Japan, Taiwan und Indien sehen in der Grindtec die perfekte Plattform für die Präsentation ihrer Produkte. Drei von zehn ausländischen Unternehmen kommen inzwischen aus diesen Ländern.

VDI lädt Experten ein, an „VDI 2841 Blatt 3“ mitzuwirken

Düsseldorf// Herr Peter Feuchter, Vorsitzender des VDI-Fachausschusses 104 „CVD Diamantwerkzeuge“, lädt Fachleute und Experten aus der Branche der CVD-Diamantwerkzeughersteller, Diamantbeschichter und Anwender ein, an der Erstellung der Richtlinie „VDI 2841 Blatt 3“ mitzuwirken.

Neues Flächenspannfutter für Zylinderschäfte – Starke Spannung, einfaches Handling, verbesserter Rundlauf

Aalen//  Weldon-Aufnahmen sind als Standardspannfutter für VHM-Fräser in vielen Fertigungsbetrieben im Einsatz. Diese Art von Spannfutter hat bauartbedingt jedoch Grenzen in der Anwendung. So sind die Toleranzen der Passung für die Werkzeugaufnahme groß. Bei einem Spanndurchmesser von 20mm beträgt das maximale Spiel beispielsweise bereits 22µm.

Walter präsentiert die nächste Generation der weltweit bewährten Helitronic Diamond mit Two-in-One-Konzept

Tübingen// Mit der neuen Hochleistungs-Werkzeug-erodier- und -schleifmaschine Helitronic Vision Diamond 400 L können rotationssymmetrische Präzisionswerkzeuge wie Schaftfräser, Reibahlen, Stufenbohrer, Profilrundmeißel, Vollradiusfräser, Bohrer aus PKD, HM, HSS, Keramik, Cermet und CBN bearbeitet werden. Dank des Two-in-One-Konzepts kann automatisch zwischen der Produktion von PKD-Werkzeugen und Hartmetallwerkzeugen gewechselt werden, aber auch bei neuartigen PKD-Werkzeugen in einer Aufspannung erodiert und geschliffen werden.

Produktivität auf ganzer Linie

Komet Group stellt innovative und leistungsstarke Lösungen für Produktivitätssprünge in der Zerspanung vor.

Besigheim// Unter dem Messemotto „Total Productivity Solutions“ präsentierte die Komet Group auf der EMO 2017 erneut eine Vielzahl innovativer Produktlösungen für die Zerspanung. „Mit unseren neuen Produkten aus den Bereichen hochpräzises Bohren, Reiben, Gewinden, Fräsen und Assistenzsystemen möchten wir unseren Kunden passgenaue Werkzeuge zur Produktivitätssteigerung an die Hand geben“, erläutert Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group, das diesjährige Messemotto. Als Komplettanbieter bietet Komet eine Vielzahl wegweisender Lösungen für eine leistungsstarke und wirtschaftliche Bearbeitung aus einer Hand.

Maximale Präzision im Mikrometer-Bereich

Tübingen// Mit dem Vollhartmetall-Bohrer DB130 Advance für Durchmesser von 0,1 bis 1,45mm bringt Walter den kleinsten Hartmetall-Mikro-Spiralbohrer seines Sortiments auf den Markt (bei größeren Durchmessern, ab 0,5mm, kann der Walter Vollhartmetallbohrer DB133 Supreme eingesetzt werden). Der Bohrer erfüllt die Baumaße nach DIN 1899. Er zeichnet sich vor allem durch hohe Präzision, Prozesssicherheit und universelle Einsetzbarkeit aus. Er wird aus einem sehr homogenen Feinstkornhartmetall hergestellt – einer speziellen Sorte, die eine optimale Schneidkantenausbildung ermöglicht. Dadurch erfüllt er sehr hohe Anforderungen an die Präzision und Werkzeugqualität.

Werkzeuge mit spiegelglatten Oberflächen – HAM bietet neues Polierverfahren

HAM setzt mit der MMP Technology (Micro Machining Process, by BINC Industries Swiss) auf ein neues Verfahren: Durch die selektive Bearbeitung der Mikrorauheit lassen sich Schneidkanten und Oberflächen von Vollhartmetall (VHM)-Werkzeugen hochpräzise herstellen und endbehandeln. Die so behandelten Schneidwerkzeuge weisen deutlich bessere Oberflächen auf als herkömmlich polierte Werkzeuge. HAM hat sich für dieses Verfahren das europaweite Exklusivrecht für wesentliche Teile des Portfolios gesichert.

Industrie 4.0 erfordert mehr Offenheit

Austausch über digitale Herausforderungen auf der EMO Hannover

Frankfurt am Main// Trotz phantastischer digitaler Chancen steht für Prof. Dr.-Ing. Frank Barthelmä, Geschäftsführer und Institutsleiter der GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V. – eines fest: Ohne mehr Offenheit in der Werkzeugindustrie und in den Anwenderbranchen geht die digitale Industrie 4.0-Rechnung vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nicht auf. Grund genug für den thüringischen Werkzeugfachmann, sich auf der EMO Hannover 2017 nicht nur zu informieren, sondern auch um Mitstreiter für die digitale Netzwerkarbeit zu werben.

Status-Report: Die EMO Hannover 2017 zeigt die Werkzeugindustrie auf dem Weg zu I4.0

Markus Kannwischer, Leiter Technik und Mitglied der Geschäftsleitung der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH, Tübingen: „Künftig werden Werkzeugdaten über den gesamten Lebenszyklus erfasst. Das betrifft insbesondere Werkzeuge, die nachgeschärft oder nachbestückt werden.“

Grundlagenseminar Schleiftechnologie

VILLINGEN-SCHWENNINGEN// Vom 26.09.-29.09.2017 veranstaltet die Hochschule Furtwangen wieder ein 4-tägiges Grundlagenseminar „Schleiftechnologie“. Dieses Seminar ist besonders geeignet für: Anwender der Schleiftechnik, Maschinenbediener, Meister, Fertigungsleiter, Service, Arbeitsvorbereitung und Vertrieb, Service-Dienstleister, Außendienst und Technologen.

Die Arbeit wird uns nicht ausgehen

Aalen// Wie schnell setzt sich die Elektromobilität durch und welche Veränderungen bringt sie für die zerspanende Industrie? Darüber diskutierten Ende Juni rund 200 Teilnehmer bei den Fachtagen Mapal Dialog. Geladene Experten beleuchteten das Thema unter unterschiedlichen Aspekten. Expertenvorträge bilden den Rahmen des Mapal Dialogs. Aber auch der Besuch im Versuchszentrum der Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist ein fester Programmpunkt. Hier stellt der Präzisionswerkzeughersteller alljährlich die neuesten Entwicklungen in der Praxis vor, diesmal unter anderem die Bearbeitung von Statorgehäusen für Elektromotoren.

AWK 2017 – Internet of Production für agile Unternehmen

Aachen// «Internet of Production für agile Unternehmen» lautete das Leitthema des diesjährigen Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquiums (AWK), das vom 18. bis 19. Mai 2017 bereits zum 29. Mal stattfand. Als Highlights stellten die Veranstalter, das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, das erste mit Methoden der Industrie 4.0 entwickelte Serienauto vor, eröffneten auf dem RWTH Aachen Campus das mit 30 000 m² größte produktionstechnische Forschungscluster Europas und präsentierten die neugegründete Business School der RWTH Aachen.

Höchste Performance für die Bearbeitung superharter Materialien

Bellach// Agathon legt nach: An der EMO 2017 in Hannover schlägt Agathon ein neues Kapitel in der Bearbeitung superharter Werkstoffe auf. Neben neuen Optionen für die bekannten Agathon Schleifzentren wird auch eine komplett neue Produktlinie vorgestellt.

Fremdangetriebene Hochleistungsspindeln

Röllbach// Die Firma Heinz Fiege, bekannt als Hersteller von Maschinenhauptspindeln, präsentiert neue Varianten der bewährten fremdangetriebenen Spindeln. Diese Produkte sind leistungsfähige Spindelsysteme für Applikationen mit dynamischem, direktem oder indirektem Antrieb. Die hohe Laufruhe und den extrem geräuscharmen Lauf wird durch den Einsatz von Präzisions-Spindellagern und die hohe mechanische Fertigungsgenauigkeit erreicht. Alle wichtigen Passungen und Lagersitze sind gehärtet und geschliffen.

Auch der Ingenieur hat einen Platz in der Big-Data-Welt

EMO Hannover 2017 zeigt konkrete Lösungsansätze zum Umgang mit Big Data

Frankfurt am Main// Mit gemischten Gefühlen blicken manche Produktionsexperten auf die EMO Hannover und die dortige „industrie 4.0 area“: Sie befürchten, dass Industrie 4.0 zu Algorithmen und Lösungen rund um Big Data führt, die auf lange Sicht das Wissen der Experten überflüssig machen. Entwarnung geben dagegen Oberingenieur Alexander Epple sowie Michael Königs vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, die auf das Zusammenwirken von Big Data und fachspezifischem Know-how setzen.