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    Ostrach/ Bad Grönenbach_ Die Ostracher Unternehmen Neher Group, HFM und Schnetz unterstützen regelmäßig unterschiedliche Einrichtungen.

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    Furtwangen_ Die Hochschule Furtwangen (KSF) legt Wert darauf, dass die Arbeiten des bei uns erschienen Artikels „Messung der Schleiffähigkeit von Schleifwerkzeugen“ (Diamond Business Ausgabe 1/2016; S. 104 ff.) ausschließlich im Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung (KSF) der Hochschule Furtwangen durchgeführt worden sind. Dies wird hiermit noch einmal dargestellt.

Editorial Ausgabe 4/2016: Bei sich bleiben,


Tilo Michal

In dieser Ausgabe wollen wir uns definitiv nicht mit Schweizer Käse beschäftigen – allerdings gibt es Bauteile, die durchaus mit diesem verglichen werden können. Den entsprechenden Artikel können Sie in unserem Themenschwerpunkt „Highend-Bearbeitung“ mitsamt drei anderen Artikeln lesen (Seiten 14-25). Darüber hinaus geht es in diesem Magazin auch um neue, alternative Fertigungsverfahren wie Additive Produktion (Titelgeschichte, Seite 6), 3D-Bearbeitung, Produktionssimulation, Trochoidales Fräsen oder innovatives Wälzfräsen. Das Stichwort Industrie 4.0, mit seiner sicher auch sehr sensiblen digitalen Vernetztheit, steht dabei auch immer im Raum und ist in vielen Artikeln dieser DIAMOND BUSINESS Ausgabe – manchmal intensiv oder auch nur schlaglichtartig – abgebildet und angesprochen.

Klar ist auch: der Spätherbst ist nun endgültig vorüber; ein frostiger Wind trägt uns gedanklich schon ins kommende Herausforderungs-Jahr, das bei uns – Unternehmern und Unternehmen, Führungskräften und Mitarbeitern – wieder Kraft, Mut, Ausdauer, Engagement, Zeit und Nerven kosten wird. Wie solche Herausforderungen, mögliche Gewinneinbußen, Reibungen, unkalkulierbare Risiken und politische Größen zu gestalten und zu meistern sein könnten, das kann man exemplarisch in den beiden hochspannenden Firmenportraits von Carbon Competence und Stähli (Seiten 26 und 40) nachlesen – Credo dort: Es macht kaum Sinn, über anstehende Entscheidungen wie das Ceta- oder TTIP-Abkommen, die Abkoppelung des Schweizer Frankens vom Euro, die Ölpreisentwicklung, den BREXIT, die Zinspolitik der EZB, etc. zu spekulieren oder die künftigen unternehmerischen Herausforderungen gar darauf oder dagegen zu setzen; Tenor der Firmenleiter und -inhaber im Portrait: Nur wer vom eigenen Produkt überzeugt ist, kann langfristig gewinnen, unternehmerischen Bestand generieren und dabei entscheidungsunabhängig bleiben!

Natürlich ist es sinnvoll, jeweils den täglichen Ist-Stand abzurufen und zu analysieren, angesichts der weltpolitischen Lage macht aber auch der Blick in die vermeintlich schillernde Glaskugel der Zukunft keinen Sinn und wäre ähnlich einer Analyse der Lochgröße im Käse für eine unternehmerische Ausrichtung eher kontraproduktiv; es gilt wohl eher im Einklang mit sich, der Firmenphilosophie und den Mitarbeitern 2017 die vorhandene Spur überzeugend und verantwortungsbewusst zu halten und zu leben, da und dort zu verbreitern und weiterzuentwickeln.

Ihr

Tilo Michal

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